iTunes Sync über WLAN langsam... Hilfe!

Grundsätzlich hab ich mich sehr gefreut, daß man seine iOS Geräte seit iOS5 jetzt auch über WLAN synchronisieren kann. Allerdings hatte ich heute eine große Menge an neuen Fotos auf mein iPad zu bewegen und die Geschwindigkeit von 1 Foto pro 2 Sekunden machte mich ziemlich wahnsinnig.

Ich stellte mir die Frage:
Kann man während der Synchronisierung einfach das Kabel anschließen und wird es dann schneller?

Kurze Antwort: Ja
http://support.apple.com/kb/PH2555?viewlocale=de_DE

Ich habe während der Synchronisierung mein iPad per Kabel an den Rechner angeschlossen, die Synchronisierung wurde problemlos (und um ein vielfaches schneller) fortgesetzt.

Erfahrungsbericht carsale24.de

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Das war er: mein wunderschöner Mercedes 500 SEC von 1985. Ich hatte ihn Anfang 2007 als Reisewagen zwischen Stuttgart und München gekauft. Schon damals hatte der Wagen 385.000 Kilometer - aber man sagt ja der 5-Liter-Achtzylinder sei dann gerade mal erst gut eingefahren.


Das Kennenlernen:
Unser Verhältnis begann etwas seltsam... Ich hatte den Wagen auf mobile.de gefunden und mit dem Vorbesitzer (einem Musiker, der den Wagen auf allen deutschen Autobahnen bewegt hatte) einen Termin zur Probefahrt ausgemacht. Ich hatte befreundete Mechaniker dabei, die den Wagen auf Herz und Nieren prüfen sollten bevor ich kaufe, zusätzlich befand sich noch der Besitzer mit im Wagen. Die aufgezogenen Reifen waren alt und unrund, und so fiel die Probefahrt eigentlich eher etwas unbefriedigend aus. Als ich den Wagen wieder in seine Garage lenkte wollte ich eigentlich einfach nur aussteigen und gehen. Nachdem aber der ganze Wagen einstimmig meinte ich solle den Wagen noch rückwärts in seine Parkbucht bewegen, versuchte ich das - und blieb mit dem Heck an einer Wand hängen. Ich fahre seit Jahrzehnten unfallfrei. Und dann ausgerechnet auf einer Probefahrt!

Das erste was ich dem Besitzer sagte war "Machen Sie sich keine Sorgen, wir bekommen die Sache schon geregelt." Das zweite war: "Den vollen Preis können Sie aber jetzt nicht mehr verlangen - der Wagen hat ja einen Lackschaden." Komischerweise fand der Herr das gar nicht witzig. Nachdem ich mir einen Kostenvoranschlag für die Reparatur hatte machen lassen stand mein Entschluß fest: das Geld wollte ich lieber ins eigene Auto stecken. Und so war er mein: der Daimler mit der schmerzhaften Erwerbsgeschichte.

Anfangs hatten wir kein so gutes Verhältnis - schlicht weil ich immer noch nicht sicher war ob der Kauf nicht ein großer Fehler gewesen war. Als ich aber das erste Mal nach München fuhr mit dem Wagen, genoß ich erst den Fahrkomfort auf der Autobahn und dann die irre Laufruhe in der Stadt. Ich war verliebt!

Treu hat er mich auf Autobahnen und Landstraßen durch die Gegend kutschiert - eine echte Luxus-Reiselimousine die damals neu etwa 120.000 DM gekostet hatte. Für den einzigen Ausfall konnte der Wagen selbst nichts: an der Côte d'Azur fiel die (gerade mal 4 Monate alte) Lichtmaschine aus. Daraufhin verbrachte der Daimler den Urlaub in einer lokalen französischen Werkstatt - und wir auf unseren Liegen im Ferienhaus. Vielleicht hat er das sogar mit Absicht gemacht - selten einen so entspannten Urlaub erlebt :-)


Der Abschied: mobile.de und carsale24.de
Nachdem ich im vergangenen Jahr umgezogen war und demzufolge keine weiten Strecken mehr zu fahren hatte, war es leider Zeit sich von diesem Schatz zu trennen. Da ich erst ein Jahr vorher eine Austauschmaschine für über EUR 5.000 hatte einbauen lassen und der Wagen auch ansonsten gut gewartet worden war, wollte ich ihn nicht unter Wert hergeben. Ich inserierte also auf mobile.de für EUR 4.900 und wartete auf die Reaktionen.

Die kamen leider zum allergrößten Teil aus Holland. Anfragen der Art "wie ist Deine letzter Preis?" und "Ich zahle EUR 3000 cash! Gib mir Deiner Telefon." waren leider an der Tagesordnung. Und bewiesen nachträglich, daß ich meinem Instinkt zurecht gefolgt war und keine Telefonnummer inseriert hatte.

Da mir die Holländer langsam gehörig auf den Zeiger gingen und mir ein Kollege von carsale24.de berichtete, beschloß ich das mal auszuprobieren. Das Konzept ist attraktiv und simpel:- Man sagt carsale24.de daß man ein Auto verkaufen möchte (Online-Formular)
- Man vereinbart einen Termin mit einem Gutachter
- Dieser begutachtet den Wagen. macht Fotos und fertigt ein internes Gutachten an
- Dieses Gutachten wird auf carsale24.de eingestellt
- Händler, die Zugriff auf die Plattform haben, geben Gebote ab
- Der Verkäufer (ich) kann sich entscheiden ob er eines der Angebote annehmen will
- Falls ja: wird der Verkauf abgewickelt
- Falls nein: hat man keinerlei Verpflichtungen und kann sein Angebot kostenfrei wieder löschen

Wenn man möchte kann man das Gutachten für EUR 89,- kaufen um es für die weiteren Verkaufsbemühungen zu nutzen.

Das Konzept klang toll (auch weil mit keinerlei Verpflichtungen und Risiken verbunden) und so stellte ich meinen Wagen ein. Der Gutachtertermin fand bei meiner Werkstatt statt, der Herr Gutachter tauchte dort auch vereinbarungsgemäß auf.

Allerdings fing es dort an etwas seltsam zu werden: Trotz mehrfacher Frage ob er nicht eine der Hebebühnen nutzen möchte, zog es der Gutachter vor dies nicht zu tun. Er meinte: es sei besser für mich, wenn er schreiben würde eine Hebebühne sei nicht verfügbar. Dann müsse er Mängel unter dem Fahrzeug gar nicht erst angeben. Bei Reparaturrechnungen gab er an die lägen ihm nicht vor - obwohl er Zugriff auf den ganzen Stapel hatte. Dafür schrieb er in sein Protokoll "Erstzulassung: 1995" - was mal um glatt 10 Jahre daneben lag. Natürlich gab ich diese Fehler auch brav an carsale24 weiter - bin mir aber nicht sicher ob darauf auch reagiert wurde. Mir gegenüber jedenfalls nicht.

Wenige Tage später wurde ich benachrichtigt, daß die Gebotsrunde starte und wartete gespannt auf die Gebote. Am Ende der 2-tägigen Gebotsrunde sah das Bild so aus:

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Der Gutachter hatte einen Preis von EUR 500,- für das Fahrzeug "ermittelt" - wohlgemerkt ohne die Hebebühne zu bemühen. Stolz verkündet die Plattform, daß "Gebote bis zu 1000 EUR über dem Wert des unabhängigen Gutachtens liegen". Und weiter "Das sind 200% mehr als erwartet!"
Ich konnte diesen Enthusiasmus nicht teilen...

Mir als Gutachter und Carsale24 würden folgende Fakten zu denken geben:
- schon die ersten Angebote der carsale24-Händler lagen bei über EUR 1.000,-
- das finale Gebot lag bei EUR 1.500,-

Zumal diesen Händlern ja das tolle Gutachten des carsale24-Gutachters vorlag.

Natürlich entschied ich mich auf obigem Bildschirm für "Inserat löschen" - der ermittelte Wert und das finale Angebot waren schlicht inakzeptabel. Kurz danach rief mich auch gleich die freundliche Dame von carsale24 an und äußerte Unverständnis, warum ich denn für dieses tolle Gebot (immerhin EUR 1000,- über "Wert") nicht verkaufen wolle. Der Gutachter habe nämlich eigentlich herausgefunden, daß die notwendigen Reparaturen den Restwert sogar übersteigen würden. Wie er das ohne Blick unter das Fahrzeug herausgefunden hat bleibt allerdings ein Rätsel. Jedenfalls war sie der festen Überzeugung, daß man auf dem Deutschen Markt auf gar keinen Fall einen besseren Preis erzielen könne als die gebotenen 1.500,-

Gut, Holländer sind nicht Deutscher Markt - wobei rätselhaft bleibt warum die problemlos und ungesehen das doppelte boten. Schließlich hat mir mobile.de dann doch noch einen deutschen Interessenten beschert: einen jungen Mann aus Baden-Württemberg, der den Wagen pflegen und bis zu seinem verdienten H-Kennzeichen in 4 Jahren herrichten möchte. Ich gab ihm ausgiebige Gelegenheit zur Probefahrt und ließ ihn auch beim KFZ-Meister seines Vertrauens den Wagen komplett durchchecken. Er fand Mängel und hat sich trotzdem verliebt. Aus diesen zwei Gründen ließ ich im Preis noch nach.

Der final erzielte Preis: EUR 3.900.-
(@carsale24: das sind fast 700% über dem "ermittelten" Wert des Gutachters)


Mein Fazit:
Das Konzept von carsale24 klingt gut, ich wurde auch vom Personal gut betreut. Doch ich schätze das Ergebnis hängt sehr von dem Gutachter ab den man geschickt bekommt. Ich persönlich war sehr unzufrieden mit genau diesem. Und somit auch mit dem Ergebnis.
Wenn ich mir die erzielten Preise auf der Homepage von carsale24.de ansehe, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Plattform eher was für Leute ist, die ihr Auto auf jeden Fall und ohne Mühe losbekommen möchten. Und bei denen der erzielte Preis relativ egal ist. Auf keinen Fall würde ich dort noch einmal einen Klassiker anbieten...

Erfahrungsbericht: Happy Maids München

Ich bin so wie viele: Ich hätte zwar möglichewrweise die Zeit selbst zu putzen... aber so überhaupt keine Lust. Nach schlechten Erfahrungen mit einer polnischen Putzhilfe (die während der 2 Stunden leichter Putztätigkeit stöhnte und fluchte als müsse sie seit 20 Stunden Latrinen reinigen), wollte ich die Arbeit in professionelle Hände geben.

Mir fiel die Firma HappyMaids auf:
http://happymaids.de/index.php?page=leistungen

Nach dem enthusiastischen Bericht im Stern-Online "kommen immer nur dann wenn man sie wirklich braucht: wenn die Wohnung von der letzten Party verwüstet ist..." waren meine Erwartungen hoch.
http://www.stern.de/tv/sterntv/happy-maids-putzteufel-im-einsatz-621629.html

So machte ich einen Termin aus (positiv: kurzfristig) und bestellte einmal Basisreinigung mit etwas stärkerer Verschmutzung (weil ich die Polin schon lange gefeuert habe). Das sollte etwa 150 Euro kosten. Fein.

Die Mitarbeiter kamen pünktlich, zu zweit. Und erklärten mir erstmal "nein nein, die 5 Stunden sind wir beide - also 2,5 Stunden sie und 2,5 Stunden ich". Fein. Dann haut mal rein.
Die Wohnung war meines Erachtens normal/etwas stärker verschmutzt, nach der letzten Party hatte ich gründlich selbst geputzt. Sicherlich war sie nicht verwüstet. Geputzt wurde klassisch aufgeteilt: sie mit Eimer in der Toilette, er mit Staubtuch im Wohnzimmer. Sein Putzstil läßt sich gut mit meinem vergleichen wenn ich keine Lust habe: alles so stehen lassen und schön außenrumputzen.
Währenddessen verbrachte Madame fast über eine Stunde in meinem 3 Quadratmeter-Bad. Das war aber wenigstens sauber hinterher. In der Küche hingegen wurde eine Schranktür komplett vergessen - ok, da stand ja auch ein kleiner Captain-Amaerica-Plastikschild davor. Und der von ihm während der "Abnahme" stolz vorgeführte Backofen war völlig unberührt und altes Backpapier flog ihm entgegen.

Sowohl Tür als auch Backofen wurden nachgereinigt. In letzterem fand sich später immer noch das alte Backpapier - aber sauber zusammengefaltet.

Den Rest der Geschichte überlasse ich diesem Brief, den ich als Antwort auf die Rechnung an die Dame schickte, der ich den Auftrag erteilt hatte.

Happy Maids sieht von mir jedenfalls keinen Auftrag mehr.

Viel Vergnügen.

Sehr geehrte Frau Milla-Nava,

Ihre Rechnung habe ich heute zur Zahlung angewiesen.

Allerdings muß ich Ihnen leider sagen daß ich alles andere als zufrieden mit der Leistung Ihrer Mitarbeiter war. Und das nicht nur, weil der einzige Zeitpunkt an dem man sie "happy" gesehen hat kurz vor Feierabend war.

Insbesondere der Herr war mehr darauf konzentriert um alles herumzuputzen und Ausreden zu finden warum irgendwas nicht sauber wird. Einen eigenen Staubsauger hatten die Herrschaften nicht dabei - und offensichtlich auch keine besondere Fachkenntnis was die Reinigung betrifft. Zu meiner Waage im Bad wurde mir gesagt "Da kannst Du schrubben wie Du willst, das geht nicht raus". Ich habe Minuten später die Flecken selbst mit Toilettenpapier und Wasser mühelos innerhalb Sekunden entfernen können.

Die Fensterbänke innen gehörten zur Fensterreinigung, die im Basispaket nicht drin sei - sagte man mir. Ich wüßte nicht was so schwer daran sein kann einmal mit dem Lappen drüber zu gehen.
Der Fernseher wurde nicht gereinigt "weil Sie da ja sicher so ein spezielles Tuch haben". Ich darf Ihre Website zitieren: "Eigene, professionelle Reinigungsausrüstung – HappyMaids hat alles dabei" - und weiter: "Der Staub ist verschwunden, selbst vom Fernseher und von der HiFi-Anlage".

In der Küche erklärte man mir, daß Fettflecken an Fliesen und glatten Schränken nicht abzubekommen seien.

Ich hatte wirklich mehr erwartet und kann Sie bei bestem Willen nicht weiterempfehlen.
Mit freundlichen Grüßen

Dirk Schornstein

Erfahrungsbericht: RedEye Remote

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RedEye-Remote ist - ähnlich wie die Unity Remote - ein System mit dem man sein iPhone/iPod/iPad zur Universalfernbedienung machen kann. Das Konzept ist bei beiden in etwa gleich: Auf dem iPhone wird eine App benutzt, die wireless über Bluetooth (Unity Remote) oder WLAN (RedEye Remote) auf ein kleines Stück Hardware zugreift, welches dann Infrarot-Signale an den Fernseher sendet. Die verwendeten Kommandos (Power, lauter/leiser, etc) können im Interface der App jeweils frei konfiguriert werden. Das schöne daran: die ganzen ungenutzten Knöpfe einer regulären Fernbedienung sind einfach weg.

Die Unity-Remote besitze ich schon länger und bin grundsätzlich zufrieden, siehe auch hier:
http://dirkster.posterous.com/gear4-unityremote-iphone-universalfernbedienu

Allerdings habe ich mit der Unity Remote zwei Probleme:

1. vergesslich
Sie vergisst öfter mal welches Gerät schon an ist und welches nicht. Beim Ausführen von Makro-Kommandos schaltet sie dann gern mal ein Gerät aus das schon an ist oder umgekehrt. Läßt sich mithilfe der integrierten Hilfe immer recht schnell beheben - ist aber nervig

2. Bluetooth
kann ich persönlich nicht ausstehen. Abgesehen davon habe ich es aber nach mehreren Monaten und ebensovielen Anfragen beim Support von gear4 nicht geschafft mein iPad mit der Remote zu verbinden.


Ok, ich mag kein Bluetooth? Also WLAN. Also RedEye Remote:
http://thinkflood.com/products/redeye/

So habe ich sie mir kürzlich gekauft. Weil amazon.de die RedEye Remote gar nicht führt und amazon.co.uk sie nicht nach Deutschland liefert, habe ich sie mir direkt beim Hersteller geholt. Sehr erfreulich: ohne Versandkosten und sehr schnell geliefert. Preis: 199$

Damit hörte die Freude leider schon auf.... denn im angeblich ultra-simplen Setup-Prozess scheiterte ich bereits an der Kopplung zu meinem WLAN. Es tauchte in der Liste der verfügbaren Netze schlicht nicht auf.

Wie sich nach einiger Zeit und Recherche herausstellte hat das zu tun mit unterschiedlichen Channels für europäische und amerikanische WLAN-Router. Während die amerikanischen nur die Kanäle 1-11 unterstützen, können europäische bis Kanal 13 nutzen - was mein Router auch automatisch als das beste auswählt. Das Problem ist hier genauer beschrieben:
http://thinkflood.com/support/redeye/wi-fi-networking-issues-europe-japan/

Eine Kopplung zu meinem WLAN war also nicht möglich. Wohlgemerkt kann man ohne die Kopplung der RedEye-Remote zum lokalen Netz - und damit zum Internet - gar nichts mit dem Teil anfangen, denn die komplette Herstellerliste und das Verzeichnis der IR-Codes wird ausschließlich aus dem Internet gezogen und ist im Auslieferungszustand weder in App noch im Gerät vorhanden.

Nach einiger Überwindung (und natürlich Reset meines Wifi-Routers dessen Passwort ich vergessen hatte), habe ich den Router fest auf einen Kanal gestellt und auch endlich die Verbindung zu meinem WiFi aufbauen können.
Gut, verbunden ist sie also zum Internet (nach gerade mal 5 Tagen)... Auf zum fröhlichen Einrichten der Geräte.

Dazu geht man in dem Interface auf "Gerät hinzufügen", wählt den Hersteller (in meinem Fall "Samsung") und den Gerätetyp - in meinem Fall "Television". Mehr muß man nicht machen... und bekommt eine Liste mit etwa 100 Infrarot-Sets (mit 4-stelligen Nummern hintendran).

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Man tippt also irgendeine Zeile an und bekommt dann das folgende Interface, in dem man Kommandos testen kann.

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Ok, die gleichen Kommandos hatte ich in ungefähr 4 verschiedenen Infrarot-Sets, also nahm ich einfach mal das erstbeste. Danach bekommt man erstmal das hier zu sehen. Und zwar für über 60 Sekunden (trotz schnellem Internet mit 100 MBit):

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Schaut man sich dann in der - nach welchen Kriterien auch immer - sortierten Kommandoliste um, dann glaubt man zwar daß das Teil wahrscheinlich alle Codes kennt... wird aber skeptisch was das nachherige Rausfischen der richtigen angeht. Und mehr noch: habe ich wirklich das richtige Set für mein Gerät geladen?

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Egal: Weiter sollte es gehen mit meinem Yamaha Soundprojektor und dem Yamaha Subwoover. Denn immerhin habe ich eine Universalfernbedienung, damit ich mehrere Geräte bedienen kann, richtig?

Ok: Gerät hinzufügen, Hersteller "Yamaha", Gerätetyp... ja, Gerätetyp...

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Weder "Soundsystem" noch "Woover" oder ähnliches finden sich in der Liste. Dafür so tolle Sachen wie "Cassette Recorder" und "Phonograph"..."Front Projector" hat keine hinterlegten IR-Codes, ebensowenig wie "Andere". Dafür der nette Hinweis ich könne ja in den Lernmodus schalten und alle Kommandos lernen lassen.

An dieser Stelle hat mich die Geduld verlassen...
Ich habe zwar mit viel Fummelei noch eine Aktion "TV sehen" festgelegt (ohne die kann man nämlich ein Gerät nur über die Komplettliste der Kommandos bedienen) und kurz ausprobiert ob ich meinen Fernseher umschalten kann. Das funktioniert soweit (und auch verzögerungsfreier als bei der Unity). Für alles andere hat mich der vorherige Prozeß allerdings zu sehr genervt und ich habe das Teil erstmal in die Ecke gestellt.

Vergleicht man den Setup-Prozeß der RedEye mit dem der Unity-Remote, wird einem erst klar wie gut der letztere ist. Dort hatte ich in der Zeit die RedEye Remote braucht um ein einzelnes Code-Set auf dem Gerät zu installieren schon meinen Fernseher, Soundprojektor und Woover durch. Nur mein Apple-TV mußte ich der Unity beibringen (Aufwand: 2 Minuten), alles andere konnte sie von Haus aus. Schnell und einfach.


Fazit:
Die RedEye Remote hat mich auf ganzer Linie enttäuscht.
Wer sich für eine Universalfernbedienung auf dem iPhone interessiert wählt ganz klar die Unity-Remote - oder wartet bis es was besseres gibt. Die RedEye Remote kann ich niemandem empfehlen.

Formel: Excel Hintergrundfarbe einer Zelle

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Situation: jemand liefert einem eine Excel-Tabelle, in der einige Zeilen farbig markiert sind - und man möchte die Daten maschinell (zum Beispiel in einer Datenbank) weiterverarbeiten.
Auch wenn die Farbe ein wunderbares visuelles Mittel ist: in einem CSV-Export taucht sie nun mal nicht auf.

Nach kurzer Recherche habe ich eine schöne Lösung gefunden:
---
Menü Einfügen - Name - Definieren - Name in der Arbeitsmappe: 'Farbe' - bezieht sich auf:

=ZELLE.ZUORDNEN(63;INDIREKT("ZS(-1)";FALSCH))

- [Hinzufügen] - OK

Wenn du nun die folgende Formel eingibst wird die Schriftfarbe der jeweils links davon stehenden Zelle ausgegeben:

=Farbe
---
Gibt man nun in einer zusätzlichen Spalte die Formel "=Farbe" ein, so werden die Farbwerte der linken Nachbarzelle ausgegeben - und schon hat man einen Wert mit dem man Abfragen machen kann.

http://www.office-loesung.de/ftopic90618_0_0_asc.php

Cisco VPN-Client und Error 51: Einrichten von VPN auf Mac OSX

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Wer auf neuerem Mac OSX mal versucht hat eine VPN-Verbindung mit dem Cisco VPN-Client aufzubauen, der wird die obige Fehlermeldung nur zu gut kennen. Ich persönlich konnte den Client überhaupt nicht zum Laufen bringen.

Stattdessen habe ich diese grandiose Anleitung befolgt um eine VPN-Verbindung direkt mit dem eingebauten VPN-Client von MacOSX aufzubauen. War erstaunlich einfach und schon nach wenigen Minuten stand meine Verbindung:

Native Cisco VPN on Mac OS X
http://anders.com/guides/native-cisco-vpn-on-mac-os-x/

gear4 UnityRemote - iPhone Universalfernbedienung Erfahrungsbericht

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Seit Ewigkeiten quält mich ein Problem:
zuviele - und vor allem viel zu große - Fernbedienungen.
Schon die Grundsatzfragen machen mich ganz kirre:- Wofür braucht ein DVD-Player einen Ziffernblock?- Warum muß jede Fernbedienung eines Fernseherherstellers auch sämtliche Funktionen des DVD-Players/Recorders mit auf die Bedienung packen (und vice versa)?
- Warum hat die Fernbedienung meines Soundprojektors 53 (!! in Worten: dreiundfünfzig!) Tasten von denen ich genau 3 brauche: lauter, leiser, ein/aus.
- warum sind die meisten so groß daß man sie mit zwei Händen bedienen muß?

Bisherige Universalfernbedienungen haben das Problem nicht gelöst sondern nur verschlimmert: Erstens haben sie meistens noch mehr Tasten als die respektiven Originalfernbedienungen zusammen. Und zweitens: Nach stundenlangen Lernorgien konnten die Mistdinger meist genauso viel wie vorher die Fernbedienung des Fernsehers. Nach wenigen Wochen landeten die Teile bei mir auf dem Müll (natürlich die Batterien schön getrennt... aber das ist eine andere Geschichte).

Die gear4 UnityRemote für iPhone, iPad, iPod touch zieht nun aus dieses Problem zu lösen.

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Ich hatte einen Tip bekommen und sie noch vor Erscheinungsdatum bei Amazon bestellt (Preis: EUR 99,99)
http://www.amazon.de/Gear4-UnityRemote-Universal-Fernbedienung-iPhone/dp/B004...

Technisch funktioniert das so:
- auf dem iPhone wird ausgewählt was ein Gerät machen soll (z.B. TV an)
- das iPhone verbindet sich per BlueTooth mit der UnityRemote
- diese sendet Infrarot-Signale an Fernseher, BlueRay-Player, etc.

Das Paket ist winzig und enthält
- UnityRemote (ein kleiner schwarzer Zylinder)
- 3 Batterien
- Handbuch (nur für Setup Bluestream)

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Hardware Setup

Das Schwierigste am Auspacken sind die eingeschweißten Batterien. Hat man sie aus der Verpackung: rein in den kleinen runden Kasten...

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Und weiter im Text:

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Kurz den Ein/Ausschalter an der Rückseite des Gerätes drücken:

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und die Vorderseite zeigt per LED daß sie sich im Pairing-Modus befindet:

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Software Setup

Dann auf dem iPhone BlueTooth einschalten, UnityRemote auswählen:

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und koppeln:

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Danach wird man sofort darauf hingewiesen, daß man eine App braucht - die eigentliche Fernbedienung:

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Einfach auswählen und gratis runterladen:

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Schon ist sie als ganz normale App auf dem iPhone:

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Konfiguration

Beim Start verbindet sich die App mit der UnityRemote und startet den Setup-Assistenten:

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Man kann seine UnityRemote selbst benennen und dann nach und nach alle seine Geräte hinzufügen:

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Die Datenbank ist wahnsinnig umfangreich, man sollte fast jedes Gerät darin finden. Der "Make not listet" Button ist für das Anlernen nicht enthaltener Geräte vorgesehen. Auch das habe ich ausprobiert - dazu aber später.Interessanterweise muß man nicht das genaue Modell angeben (was immer eine Qual ist bei der albernen internen Benennung der Teile - ich sage nur YST-SW1500), sondern nur Hersteller und Geräteart. Also z.B. BlueRay-Player, Audio-Accessory, TV, etc.

Hier der Setup-Prozess für einen Samsung-Fernseher und einen Panasonic BlueRay-Player (7 Bilder):

(download)

UnityRemote schickt beim Setup-Prozess testweise ein Signal zum ein- und Ausschalten und fragt danach ob sich das Gerät eingeschaltet hat. Falls ja: fertig. Falls nein wird gleich das nächste Signal ausprobiert.

Falls das nicht funktioniert kann man der Bedienung alle Tasten/Signale beibringen:

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Dazu klickt man "Start learning", hält die entsprechende Originalfernbedienung vor die UnityRemote und drückt die entsprechende Taste. Ich habe das für meinen Subwoover gebraucht, hat einwandfrei funktioniert.

Im Prinzip ist man jetzt schon fertig und kann über "Devices" schon auf alle Geräte zugreifen:

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Beispielsweise auf die rudimentären Funktionen des Fernsehers:

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Dieses Steuerpanel läßt sich völlig frei belegen (Edit-Knopf oben rechts), dabei sind alle Funktionen des entsprechenden Gerätes (falls bekannt) aus einer einfachen Liste auszuwählen und kommt mit dem entsprechenden Icon auf das Panel. Das Editieren funktioniert ganz ähnlich wie der iPhone App-Screen, jedes Icon kann einfach gelöscht oder verschoben werden.

Und für Nerds - falls das eine Panel nicht ausreicht: einfach nach links wischen und es gibt ein weiteres Panel frei zu belegen.

 

Erster Erfolg

Ein erstes besonderes Highlight der App ist der "Power"-Button. Klickt man diesen erhält man eine Liste all seiner Geräte und kann sie entweder einzeln oder alle auf einmal ein- und ausschalten!

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Allein dafür lohnt sich schon die Anschaffung :-)
Die Geräte lassen sich übrigens völlig frei benennen (habe ich aber erst nach dem Screenshot rausgefunden und war zu faul noch einen zu machen)

Actions
Sein volles Potenzial entwickelt das Gerät aber erst mit sogenannten "Actions":
Actions sind im Prinzip Makros, mit denen sich beliebig viele Abläufe auf eine Taste legen lassen. Also zum Beispiel:

Watch Movie
- BlueRay-Player einschalten
- Fernseher einschalten
- Soundsystem einschalten
- Subwoover einschalten
- Fernseher auf Quelle HDMI schalten
- BlueRayPlayer: Play

Das Setup ist sehr einfach und sollte jedem gut von der Hand gehen (8 Bilder):

(download)

Klickt man nun auf dem Startscreen auf "Watch Movie" laufen alle definierten Aktionen ab (und er ist so schlau die Geräte nur dann einzuschalten wenn sie noch nicht an sind). Danach kommt man auf ein für diesen UseCase eigenen Icon-Screen der sich wieder frei konfigurieren läßt:

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Im Bild rot sind Funktionen des BlueRay-Players, die beiden grünen sind die meines Sound-Projektors. Alles was man braucht, schön zusammengefasst auf einem einfachen Screen :-)

Ich habe noch einen weiteren UseCase definiert:

HSE anschauen
- Fernseher ein
- Soundsystem ein
- Subwoover ein
- Fernseher auf Antenne stellen
- Kanal 85 aufrufen

Meine Fernbedienung für diesen UseCase sieht dann wie folgt aus:

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Grün sind wieder die Kontrollen für den Soundprojektor, blau die des Fernsehers. Bei "Joystick" wird ein entsprechendes Panel angezeigt:

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AppleTV
Das Setup für AppleTV war etwas anstrengender, da es kein vorgefertigtes Set gibt - ich prangere das an. Im Endeffekt hat es aber auch nur 5 Minuten gedauert bis ich sämtliche Funktionen der Standard-Fernbedienung (Apple weiß wie man sich auf das Wesentliche konzentriert) auch der UnityRemote beigebracht hatte:

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Ok... genug der Lobhudelei.
Das Teil hat doch garantiert auch...


Nachteile

Booten
Auch wenn die App sehr schnell lädt - sie muß erst eine BlueTooth-Verbindung zur UnityRemote herstellen. In den ersten paar Stunden mit der Remote ging das manchmal sehr fix, teilweise mußte man aber erst den kleinen Zylinder selbst erst wieder einschalten und dann die App nochmal starten. Das ist schon lästig wenn man einfach nur fernsehen will.

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Memories...
Einige Male bekam ich von der App ein "Memory Warning". Wobei mir schleierhaft ist wofür das Teil viel Speicher brauchen sollte. Nach dem Beenden anderer Apps war das aber kein Problem mehr.

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Koppelversuche
Zwischendurch bekam ich ein paarmal die Meldung "Das Zubehör wird vom iPhone nicht unterstützt". Keine

 

Fazit:
Ich bin eher positiv überrascht von diesem Konzept. Das Setup war sehr einfach, die Bedienung danach ist kinderleicht.
Etwas nervig sind die Wartezeiten bis App und UnityRemote einsatzbereit sind.
Danach: wunderbar. Und endlich muß ich nicht mehr überlegen welche der 5 Fernbedienungen ich jetzt drücken muß! Von mir ein großes Lob für die Lösung. Und da sie auf meinem iPhone ist stehen die Chancen gut daß sie nicht im Müll bei den anderen Universalfernbedienungen landet :-)


Was ich noch nicht probiert habe:

Gesten
Die App unterstützt auch Gesten. Anwendungszweck ist ganz einfach: man will ja nicht die ganze Zeit auf den Screen schauen und bestimmte Tasten treffen. Man kann also beispielsweise definieren daß ein Wischen nach rechts lauter macht und ein Wischen nach oben einen Kanal höher schaltet. Klingt klasse, muß ich ausprobieren.

Panasonic HDC-SDX1: Filme auf Computer importieren

Ich habe mir kurz vor meinem Urlaub eine neue Videokamera gekauft: eine Panasonic HDC-SDX1. Nimmt in HD auf, kostet um die 400 Euro, ein recht ordentliches Gerät.

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Nachdem auf der Packung und der Kamera wunderschöne YouTube-Kleber waren ging ich wie selbstverständlich davon aus, daß man die Filme ganz einfach auf den Rechner überspielen kann. Mit dem Mac ist das allerdings etwas schwierig. Handbuch und auch Internet schweigen sich darüber aus. Steckt man die Speicherkarte der Kamera in den Rechner, so öffnet sich iPhoto und man kann die mit der Kamera aufgenommenen Fotos importieren. Von den Filmen keine Spur.

Ich habe ein wenig rumprobiert und es geht tatsächlich mit iMovie von Apple recht einfach - wenn man weiß wie:

1. Speicherkarte der Kamera einlegen

2. iMovie starten

3. Unter Ablage: Importieren den Punkt "Kamera-Archiv" wählen

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4. Im File-Dialog die Speicherkarte lokalisieren und "Importieren" klicken
(sollte es Zugriffsprobleme geben: einfach den Inhalt der Speicherkarte in ein Verzeichnis auf dem Rechner kopieren und dann das wählen)

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5. "Alles importieren" klicken
Beim ersten Mal gab es zwischendurch noch einen Dialog wie man mit den Medien umgehen möchte. Ich habe "Originalgröße" gewählt und "Medien kopieren"

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6. fertig
Die Videoclips stehen in der Ereignis-Mediathek zur Verfügung

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Liebe Panasonics: sowas hätte ich in Eurem Handbuch erwartet.

AppleTV 2. Generation: Auspacken und Inbetriebnahme, Erfahrungsbericht

Ich bin schon lange Apple-Fanboy und deshalb hatte ich mir auch damals schon beim Verkaufsstart des ersten AppleTV meinen kleinen Kameraden für's Wohnzimmer bestellt. Und hatte ähnlich gemischte Gefühle wie wahrscheinlich jeder der dieses Gerät damals erwarb.

Zu AppleTV (1. Generation)

Angefangen bei dem zurecht verdienten Kosenamen "Herdplatte" (das Gerät war im Ruhezustand 30° warm, im Betrieb bis über 50°) über die doch irgendwie lästigen Synchronisierei bei viel zu kleiner Platte war es kein rundum gelungener Geniestreich. Das gepaart mit den (immer noch) recht unverschämten Kaufpreisen gerade für TV-Sendungen und der Tatsache, daß immer das falsche oder mehrere Geräte auf die Fernbedienung reagierten ließ keine rechte Freue aufkommen. So ruht die Box immer noch unter meinem alten Fernseher und wurde dann später durch einen MacMini ersetzt.

Und nun: AppleTV (2. Generation)

Als ich in der Apple Keynote Steve Jobs über das neue AppleTV reden hörte, da dachte ich mir: "Wahnsinn. Alles richtig gedacht und gemacht". Absolut korrekt: ich brauche nicht noch einen Speicher für meine Medien im Wohnzimmer. Ich will sie da nicht verwalten und ich will auch nicht synchronsieren. Ich will nicht auf dem Fernseher surfen und wehe Ihr gebt mir eine Fernbedienung mit Zifferntasten (würde einen kompletten eigenen Post füllen).
Also: sofort nach Ansehen der Keynote das Teil bestellt. EUR 119,- sind ein mehr als fairer Preis.
Und die Aussicht mit dem iPad auf dem Sofa sitzen zu können und auf Knopfdruck den Bildinhalt auf dem großen Fernseher zu sehen: das klang einfach zu verführerisch um wahr zu sein.

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Letzten Mittwoch war es dann endlich soweit. Im dem dritten Anlauf lieferte TNT (würde ebenfalls einen kompletten eigenen Post füllen) endlich das winzige Paket und es konnte ans Auspacken gehen.

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Die Box ist tatsächlich winzig, etwa die Ausmaße einer Zigarettenschachtel (wenn sie quadratisch wäre ;-)

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HDMI Kabel einstecken (nicht im Lieferumfang), Strom einstecken (gut: kein riesiger Trafo mit dran, ganz normaler Euro-Stecker), die edle und übersichtliche Fernbedienung gedrückt und den Fernseher auf Empfang (der winzige Kasten zwischen Box und XBox ist übrigens das AppleTV):

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Nach dem Wählen der Sprache und Einstellen des iTunes-Accounts (ok - Bildschirmtastatur ist eher doof zu bedienen) könnte man auch sofort anfangen Filme anzuschauen:

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Was mir dabei sofort negativ aufgefallen ist: Bisher gibt es ausschließlich Spielfilme und Dokumentationen im Angebot, keine einzige TV-Serie. Und genau dafür wollte ich die Box eigentlich haben - zumal die angekündigten Leih-Preise mit 99 Cent pro TV-Folge wirklich vernünftig scheinen.

Gut: ich habe ja noch TV-Serien auf meinem Rechner. Probieren wir doch mal ob AppleTV die Sachen auch finden und streamen kann. Dafür muß die Privatfreigabe aktiviert werden - sowohl auf dem Rechner als auch auf dem AppleTV. Benutzt wird dafür die AppleID - also das Teil mit dem man auch in iTunes shoppen geht.

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Auch auf dem Rechner recht einfach: in iTunes unter "Erweitert" die Privatfreigabe aktivieren, AppleID eingeben, fertig.

(download)

Danach eilte ich gespannt zum AppleTV ins Wohnzimmer um zu sehen ob es funktioniert hat. Anscheinend tat es:

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Erste Probleme: Privatfreigabe

Aber beim Auswählen des Menüpunktes bekam ich diesen Bildschirm etwa eine Minute lang zu sehen bevor der vorherige wieder zu sehen war. Also anscheinend kein Zugriff auf meine Mediathek möglich.

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Ich weiß nicht wie oft ich Privatfreigabe aktiviert und wieder deaktiviert habe, bevor ich anfing mit dem Laptop und der Privatfreigabe rumzuspielen. Auch dort war zwar meine Mediathek zu sehen, aber beim Versuch darauf zuzugreifen lief nur der Lüfter heiß und nach einer Minute gab der Rechner ohne Fehlermeldung auf. Bad, Apple.

Erst nach intensiverer Recherche stieß ich dann auf folgenden Support-Artikel:
http://support.apple.com/kb/TS3509?viewlocale=de_DE
Und da auf "Firewall-Einstellungen prüfen"

Also auf dem eigenen Mac auf "Systemeinstellungen", dann "Sicherheit" und den Reiter "Firewall" anwählen. Meine war so konfiguriert, daß sie alle eingehenden Verbindungen blockiert.(Klick auf "Weitere Optionen")

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Den Haken oben bei "alle" rausmachen und "Signierter Software automatisch erlauben".

Als ich das durchgeführt hatte, zeigte mein AppleTV die komplette Mediathek meines Rechners.Problem: gelöst.

 

AppleTV und iTunes

Ich konnte auf alle meine Playlisten zugreifen, alle gespeicherten Filme und Fernsehserien anschauen. Die Reaktionszeiten dabei sind sehr akzeptabel.

Streaming von Video-Inhalten wie Fernsehserien von iTunes auf meinem Rechner zum AppleTV funktioniert ebenfalls wunderbar. Bei mir sind ganz leichte Lags im Bild zu erkennen, aber durchaus verschmerzbar.

Was leider noch nicht verfügbar ist: Streaming direkt von iPad oder iPhone (AirPlay, kommt mit dem neuen IOS im November 2010).

iPad und iPhone müssen aber trotzdem nicht untätig sein dank Remote-App, die sowohl auf dem iPhone als auch iPad läuft. Einfach die RemoteApp auf dem iPad starten, Privatfreigabe aktivieren und dann entweder das Menü des AppleTV direkt steuern (mit Gesten und tippen auf dem iPad prinzipiell wie mit der Fernbedienung steuern) oder aber auf die Mediathek zugreifen.

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Gerade mit dem iPad kann man sehr komfortabel wie gewohnt die eigene Mediathek browsen, beispielsweise eine Folge einer Fernsehserie auswählen, tippen und schon läuft der Film auf dem Fernseher. Endcool!

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Mit Tippen auf "Sie hören" kann man live sehen was AppleTV gerade abspielt. Es wird die aktuelle Abspielposition angezeigt, die sich sekündlich aktualisiert.

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Auch das Scrubbing (wählen der Abspielposition mit dem Finger) funktioniert wunderbar und annähernd verzögerungsfrei.

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Selbstverständlich muß man das iPad bei der Steuerung nicht in eine bestimmte Richtung halten wie normalerweise mit Infrarot-Fernbedienungen. Da die Steuerung über WLAN funktioniert ist die Haltung des Gerätes völlig irrelevant, was ein zusätzlicher Komfort ist. Und Titel per iPad-Tastatur zu suchen ist ebenfalls ein Kracher.

Gleiches gilt natürlich für's iPhone. Die Bedienung logischerweise nicht ganz so easy wie auf dem viel größeren iPad - dafür hat man das Telefon ja fast immer in Griffweite:

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Wenn man so auf der Couch sitzt und sich überlegt, daß man gerade mit Gerät-1 (iPad) das Gerät-2 in einem anderen Raum steuert (iMac), das wiederum Gerät-3 (AppleTV) dazu veranlaßt etwas auf Gerät-4 (Fernseher) anzuzeigen - dann kann man gar nicht glauben wie einfach und natürlich es sich anfühlt.


Fazit:
Liebe Set-Top-Boxen, Eure Tage sind endgültig gezählt. Das iPad war der erste gelungene Schritt Apples ins Wohnzimmer. Das hat bereits einen Stammplatz dort um komfortabel zu surfen, zu facebooken, zu mailen. Gerade die Kombination mit AppleTV ist in meinen Augen perfekt.
So wie ich mich bei fast allen Fernbedienungen darüber aufrege daß Zifferntasten drauf sind, die ich nie benutze, so habe ich mit iPhone und iPad endlich Fernbedienungen, die sowohl simple als auch komplexere Aufgaben schnell und komfortabel bewältigen. Die kleine beiliegende Fernbedienung ist schön um simple Dinge zu tun. Allerdings ist schon das Auswählen einer bestimmten Folge einer Serie unter Umständen eine Aufgabe mit 10-20 mal Tippen. Stellt man sich vor man will einen bestimmten Musiktitel aus einer umfangreichen Sammlung abspielen, dann dauert das mit einer 6-Knopf-Fernbedienung und klassischer Menüführung natürlich viel zu lange.

Genau an dieser Stelle kommt die Remote-App zu Hilfe, die in gewohnt einfacher Weise die Navigation durch auch die umfangreichsten Bibliotheken ermöglicht.
Wenn das Ding noch Kabelfernsehen könnte: ich würde alle anderen Geräte abschaffen.


Vorteile:
- zentrale Mediathek, kein Synchronisieren
Einfach auf die bestehende Mediathek zugreifen ohne groß nachzudenken. Alles was auf dem Rechner ist, ist auch sofort und ohne Verzögerung auf AppleTV verfügbar.

- Musik: grandios!
Von egal wo im Haus einfach mein iPhone zücken und der Wohnzimmer-Stereoanlage sagen was sie spielen soll? Ohne daß ich diese sehen muß? Großartig! :-)

- komfortabel Filme leihen
Habe ich bisher noch nirgends besser gelöst gesehen. Vor allem gibt es nur minimale Wartezeit von 2-3 Sekunden bevor die Vorschau oder der Film startet. Kein lästiges Downloaden wie beispielsweise bei der XBox.

- kaum Kabel
Strom, HDMI, fertig.

- tolle Fernbedienungen
Sowohl die edle supersimple mitgelieferte Fernbedienung als auch die Remote-App für komplexere Aufgaben.

- winzig, geräuschlos, edel
Die Box ist wirklich winzig, zeigt keine Wärmeentwicklung und macht keinerlei Geräusche. Eat this, Staubsauger XBox!

- Fotos sofort ansehen
Das integrierte Fotoalbum greift genau auf die Strukturen in iPhoto zu. Kein Synchronsieren, sondern einfach anschauen.


Nachteile:
- Rechner muß laufen
Ich habe mich selbst ein paarmal dabei erwischt wie ich mich wunderte daß auf AppleTV meine Mediathek nicht verfügbar war - weil ich wie gewohnt meinen Rechner in den Ruhezustand versetzt hatte

- derzeit keine TV-Serien zum Ausleihen
Der Umgang mit TV-Serien bei iTunes nervt mich schon lange (zu hoher Preis, Verfügbarkeiten)

- schlecht dokumentierter Nutzerfehler Firewall
Ich könnte mir gut vorstellen, daß ich nicht der Einzige bin der seine lieben Probleme mit der Privatfreigabe hatte. Eine Fehlermeldung in der Art "Prüfen Sie die Firewall-Einstellungen" hätte mir sehr geholfen.

- leichte Video-Lags
beim Ansehen von Video-Inhalten wie TV-Serien. Auch wenn man dem Gerät mit der Pausetaste Zeit für Buffering läßt kommen sie trotzdem vor.

- hohe Leih-Preise
Ich persönlich finde die Leihpreise immer noch zu hoch. EUR 4,99 dafür daß ich mir einen Film 2 Tage lang ansehen kann (30 Tage zum Beginnen, in der Zeit innerhalb 2 Tagen ansehen) finde ich wesentlich zu hoch. Selbst ältere Filme mit EUR 2,99 finde ich zu teuer. Ich würde viel bedenkenloser nutzen, wenn ich Filme für 99 Cent sofort ansehen könnte - dann bräuchte ich auch keine 30 Tage Leihfrist.

- Blättern im Fotoalbum
Stellt das nächste Bild dar indem es das vorhergehende nach links rausschiebt, das neue kommt von rechts rein (wie bei iPad und iPhone). Auf dem großen Bildschirm stört das etwas, eine Überblendung wäre angenehmer.